ATLANTIS BASEL
Cuban Salsa Night

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Alfredo Rodriguez (piano) | Pedrito Martinez (percussion, drums)

Die Grammy nominierten Künstler Alfredo Rodriguez und Pedrito Martinez haben erstmals 2012 auf dem Album «The Invasion Parade» zusammengearbeitet. Seither hatten sie selten Gelegenheit, als Duo zusammen aufzutreten, doch bei diesen seltenen Konzerten war das Publikum fasziniert von ihrem virtuosen Spiel. Jeder Künstler hat einen anderen Ansatz in der Zusammenarbeit: Als Protégé von Quincy Jones wurde Alfredo in den strengen klassischen Konservatorien von Havanna geschult. Seine faszinierende Kunst ist sowohl von Bach und Strawinsky als auch von seinen afro-kubanischen und jazzigen Wurzeln geprägt.

Pedritos musikalische Ausbildung entstand direkt auf den Strassen des Cayo Hueso-Viertels in Old Havanna, in dem er aufwuchs. Anschliessend trat er mit Künstlern wie Sting, Paul Simon und Wynton Marsalis auf. Zusammen nehmen sie auf Duologue die Zuhörer mit auf eine einzigartige und aufregende Reise.

Martínez wuchs in Havanna auf und trat bereits im Alter von elf Jahren in Kuba auf. Er spielte dort unter anderem mit Tata Güines und Los Muñequitos de Matanzas. 1998 ging er mit den Spirits of Havana von Jane Bunnett nach Kanada. Mit den Spirits of Havana machte er auch seine erste Aufnahme 1996 (Chamalongo, Blue Note). 2000 gewann er den Thelonious-Monk-Wettbewerb, damals erstmals in der Sparte Afro-Latin-Jazz Handdrum. Danach zog er nach New York. Martínez ist als Studiomusiker an mehr als 100 Alben beteiligt; er nahm unter anderem mit Paquito D’Rivera, Eliane Elias (Light my Fire, Concord 2011), Kip Hanrahan, Mark Weinstein, Arturo O’Farrill mit Claudia Acuña, Jason Lindner, Stefon Harris, Steve Turre, Eddie Palmieri (auf dessen und Brian Lynchs mit einem Grammy ausgezeichnetem Album Simpático), Issac Delgado, Gonzalo Rubalcaba, Conrad Herwig oder Edie Brickell auf. Er spielte auch mit Cassandra Wilson, Joe Lovano, Wynton Marsalis und dem Lincoln Center Jazz Orchester und Sting.

«Für diejenigen, die zuhören können, bieten Zeit und Distanz eine Fülle von Perspektiven. Wenn man in seinem eigenen Land lebt, taucht man in diese Realität ein und ist sich nicht unbedingt der verschiedenen Elemente bewusst, die es ausmachen», sagt der kubanische Pianist Alfredo Rodriguez, der im Januar 2009 in die USA gezogen ist. «Ich atmete kubanische Musik. Ausserhalb dieser Realität zu sein, gibt mir eine andere Perspektive. Diese Musik zu kreieren und zu spielen, war, als würde man herausfinden, wer ich bin, immer wieder.»