VOLTA HALLE BASEL
«Vocal Gala»

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Die Vokalsensation Veronica Swift hat die Jazzwelt mit ihrem von der Kritik gefeierten Album «This Bitter Earth» aus dem Jahr 2021 im Sturm erobert. Sie landete auf dem Cover von «DownBeat», führte die Jahresendlisten für Vokalveröffentlichungen an und begeisterte das Publikum mit ihrer vielseitigen Bühnenshow in der «Hollywood Bowl» und darüber hinaus. Für ihr neues Album - mit dem treffenden Titel «Veronica Swift» - breitet die vielseitige Künstlerin ihre Flügel aus und öffnet ihr breites Spektrum an Einflüssen, um zu zeigen, wer sie wirklich ist: eine einmalige Sängerin mit unerschrockenem Selbstbewusstsein.

Veronica Swift wurde am 14. Mai 1994 in Charlottesville, Virginia geboren. Swift, die zunächst in Charlottesville aufwuchs, stammt aus einer Musikerfamilie; ihre Eltern sind die Jazzmusiker Hod O’Brien und Stephanie Nakasian. Bereits mit neun Jahren bekam sie Gelegenheit, mit Richie Cole und der Rhythmusgruppe ihres Vaters ein erstes Album einzuspielen, «Veronica’s House of Jazz». Mit elf Jahren trat sie in der Veranstaltungsreihe «Women in Jazz» im New Yorker «Dizzy’s Club Coca-Cola» auf; mit 13 Jahren legte sie ihr zweites Album «It's Great to Be Alive» vor, an dem auch der Saxophonist Harry Allen mitwirkte. Den Bachelor in Jazzgesang erwarb Swift 2016 an der «Frost School of Music der University of Miami». Anschliessend zog sie nach New York City, wo Emmet Cohen sie in die Szene einführte. Sie fand samstags ein Engagement im «Birdland Jazz Club», musste aber zudem auf der Wall Street arbeiten. 2018 zog sie zurück nach Charlottesville, um von dort aus zu wirken.


Während ihre ersten beiden Alben ihre Position im modernen Jazz festigten, zeigt Veronica Swift, dass sie mehr als eine Jazzsängerin ist, indem sie französische und italienische Opern, europäische klassische Musik, Bossa Nova, Blues, Industrial Rock, Funk und Vaudeville erkundet. Sie schafft das Kunststück, ohne dass das Ergebnis altbacken oder kitschig klingt. Swifts expansive künstlerische Stimme bleibt ungeachtet des Genres unangetastet.

Veronica Swifts neues Album, ihr drittes für «Mack Avenue Records», ist eine meisterhafte Coming-out-Geschichte. Auf ihren Vorgängeralben «Confessions» (2019) und «This Bitter Earth» (2021) stieg sie aufgrund ihrer virtuosen Brillanz, ihres interpretatorischen Einfallsreichtums, ihres kraftvollen Songwritings und ihrer raffinierten Arrangements in die oberste Liga der Jazzsängerinnen des frühen 21. Jahrhunderts.

Kurz gesagt: Swift ist nicht nur eine der schillerndsten Sängerinnen ihrer Generation, sondern auch eine der vielseitigsten.