VOLTA HALLE BASEL
«Oriental Jazz»

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Immanuel Wilkins (sax) | Micah Thomas (piano) | Ryoma Takenaga (bass) | Genius Wesley (drums)

Seit 2020 erobert Immanuel Wilkins die Jazzwelt im Sturm. Bereits sein Debütalbum veröffentlichte der preisgekrönte Altsaxofonist auf dem renommierten Label «Blue Note». Er ist zwar ein gefragter Sideman, tourt aber vor allem mit seinem Quartett weltweit. Die kontinuierliche Arbeit mit dieser festen Band hat ihn als Komponist und Bandleader entscheidend geprägt. 2026 erscheint sein erstes Live Album «Immanuel Wilkins Quartet: Live at the Village Vanguard», ein dreiteiliges Werk seines gefeierten Quartetts im legendären New Yorker Club. Die Aufnahmen porträtieren die Band in voller Intensität und reihen Wilkins in die Tradition jener Musiker:innen ein, die an diesem Ort einige der bedeutendsten Live-Alben der Jazzgeschichte geschaffen haben. Die Süddeutsche Zeitung sprach vom besten Jazzalbum der letzten 25(!) Jahre.

Wilkins, 1997 geboren, wuchs in Upper Darby im Raum Philadelphia auf. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er in der Kirche seiner Gemeinde, was ihn bewog, Jazz-Kurse im «Clef Club of Jazz and Performing Arts» zu besuchen. Ab 2015 studierte er an der Juilliard School bei Bruce Williams, Steve Wilson und Joe Temperley. Im Laufe seiner bisherigen Karriere arbeitete er u.a. mit Jason Moran, Gerald Clayton, E. J. Strickland, David Weiss, Ben Wolfe, dem Count Basie Orchestra (Ghost Band), Gretchen Parlato, Solange Knowles, Bob Dylan, Harish Raghavan(Calls for Action, 2019) und Wynton Marsalis; ausserdem wirkte er bei Michael Dease’ Album «Father Figure» (PosiTone, 2015) mit.

Wilkins leitete in den späten 2010er-Jahren eine eigene Band, mit der er Eigenkompositionen vortrug und in Jazzclubs und Spielstätten wie «The Jazz Gallery», «Smoke», «Jamaica Center of Arts» und «Smalls» auftrat. 2020 legte er das Debütalbum «Omega» vor, das er mit Micah Thomas, Daryl Johns und Kweku Sumbry eingespielt hatte; da Wilkins trotz seines Alters über «den Ideenreichtum eines Veteranen» verfügt, ist es für «Die Zeit» eines der wichtigen Jazzalben des Jahres. 2022 folgte sein Album «The 7th Hand», 2024 «Blues Blood».