Rokia Traoré & Band

The Magic Voice of Mali – African Night20.15 Uhr | Volkshaus Basel25 Juni 2017CHF 79.— | 61.— | 45.— | 30.—SERIES 201725 JuniTICKETS
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Rokia Traoré & Band
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Sängerin, Songwriterin und Multi-Instrumentalistin Rokia Traoré veröffentlicht ihr sechstes Album Né So (Heimat) über Nonesuch Records. Das Album enthält Performances von John Paul Jones, Toni Morrison und Traorés Labelkollege Devendra Banhart.
Rokia Traoré war immer eine Reisende gewesen, entschied sich jedoch 2009, zurück nach Mali zu ziehen. Drei Jahre später wurde sie Zeugin, wie der Bürgerkrieg in ihrem Land auf schreckliche Weise seinen Lauf nahm. «Das Leben in einem vom Krieg zerrissenen Land zu erleben, war traumatisch. Mir wurde klar, wie naiv ich gewesen war», gesteht sie. Sie hatte das malische Bamako für eine Weile verlassen und war mit ihrem kleinen Sohn nach Europa gezogen, während sie zugleich mit persönlichen Problemen zu kämpfen hatte. «Alles fiel auseinander», erinnert sie sich. «Es ist nie leicht, durch schwierige Zeiten zu kommen. Aber genau daran wächst man auch und versteht, wieso man an bestimmten Dingen hängt und andere aufgibt.» Traoré begann zunächst allein mit dem Schreiben und Komponieren der Songs. Dann probte sie in Bamako und nahm in Brüssel und Bristol mit Musikern aus ganz Westafrika auf. «Ich wollte keine rein malische Band. Ich brauche Vielfalt. Ich brauche einen Mix aus Kulturen um mich herum», kommentiert sie.Traoré erkundete in ihrer Karriere eine Vielzahl unterschiedlicher Richtungen. Unlängst kollaborierte sie mit der Nobelpreis-ausgezeichneten Schriftstellerin Toni Morrison und Regisseur Peter Sellars für das Theaterstück Desdemona. Der Guardian nannte es «eine bemerkenswerte, fordernde und auf mutige Weise originelle neue Arbeit». 2013 produzierte der Barbican in London eine über drei Abende laufende Reihe von Shows von Traoré, betitelt Donguili – Donke – Damou (singen – tanzen – träumen). Im August 2013 ehrte sie die französische Regierung mit dem Orden der Künste und der Literatur (Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres), der ihren herausragenden Beitrag zur Kunst würdigte. Dazu kommen künstlerische Kollaborationen Traorés mit dem Kronos Quartet und Damon Albarn.

CD-Tipp

«Né So», Nonesuch 2016