GoGo Penguin

«urban, jazz, electronic»20.15 Uhr | Volkshaus Basel07 Mai 2019FESTIVAL 07 MaiTICKETS

2019 beehren GoGo Penguin erstmals das Offbeat Jazzsestival, nachdem sie schon weltweit bei Festivals für grosses Aufsehen gesorgt haben, und sie präsentieren am 7.5.19 ihr neues Album «A Humdrum Star». Go Penguin Go! In den letzten Jahren ist ihr Stern am Musikhimmel stetig gestiegen. Ihr letztes, bereits beim Traditions-Jazzlabel Blue Note veröffentlichtes Album «Man Made Object» traf den Nerv bei Medien und Hörern aus den verschiedensten musikalischen Lagern. Die mit Sequenzern komponierten und dann auf «echten» Instrumenten live eingespielten Instrumental-Stücke rannten offene Türen ein bei den Fans von Aphex Twin und Robert Glasper, Kendrick Lamar und Massive Attack. Das in Manchester ansässige Trio GoGo Penguin, bestehend aus dem Pianist Chris Illingworth, Bassist Nick Blacka und dem Schlagzeuger Rob Turner, ist bekannt für seine hypnotischen Melodien, instinktiven Basslinien und seinen unverwechselbaren Rhythmus. Ihre Musik wird als Akustik-Electronica beschrieben, aber sie sind ebenso von Rock, Jazz, Minimalismus, Game Soundtracks und Glitchy-Electronica beeinflusst und kreieren durch diese Mischung ihren einzigartigen Sound. Ihre Musik trifft Herz, Kopf und Füsse und nicht ohne Grund wurde ihr Album v2.0 (Gondwana Records) neben Alben von Damon Albarn, Young Fathers und Jungle für den Mercury Preis in der Kategorie «Album des Jahres 2014» nominiert. Hamburg spielt eine nicht unbedeutende Rolle in der Karriere von GoGo Penguin. Als das britische Trio 2014 beim Überjazz-Festival auf Kampnagel spielte, sass ein gewisser Don Was im Publikum. Der Amerikaner gilt als einer der einflussreichsten Produzenten in der Pop-Musik. Seit 2011 gehört er zum Vorstand des Blue-Note-Labels, das seit den 50er-Jahren eines der wichtigsten Jazz-Labels der Musikgeschichte war. Heute veröffentlichen dort unter anderem Norah Jones und Van Morrison – und auch GoGo Penguin. «Man Made Object», das dritte Album der Band aus Manchester, erschien dort 2016 und brachte der Band den nächsten Schub an Aufmerksamkeit. «Eigentlich sind wir gar keine Jazz-Band. Wir machen elektronische Musik auf akustischen Instrumenten», sagt Pianist Illingworth über das Konzept der Gruppe, zu der noch Schlagzeuger Rob Turner und Bassist Nick Blacka gehören. 2012 haben sich die drei ehemaligen Musikstudenten zusammengefunden, um neue musikalische Wege zu beschreiten. GoGo Penguin kreieren ihre Kompositionen auf Computer-Programmen und Loop-Stationen. Auf der Bühne jedoch übertragen sie diese Klänge auf ihre akustischen Instrumente.

Neben weltweiten Konzerten zu ihren Alben haben sie zudem ihren selbstkomponierten Soundtrack zu Godfrey Rggio’s Kultfilm «Koyaanisqatsi» u.a. in der ausverkauften Hamburger Elbphilharmonie aufgeführt. Ihr neues Album «A Humdrum Star» wurde am 9. Februar 2018 via Blue Note Records/Universal Music veröffentlicht.

CD-Tipp:

«A Humdrum Star», 2018