Kamaal Williams; Faraj Suleiman Trio

Orient meets New Jazz20 UHR | KASERNE BASEL – REITHALLE27 April 2019FESTIVAL 27 April

Kamaal Williams (keyboard)

Pete Martin (bass)

Dexter Hercules (drums)

 

Faraj Suleiman (piano)

Emmanuel Forster (bass guitar)

Baptiste De Chabaneix (drums)

Müsste man die Musik von Kamaal Williams mit nur einem Wort umschreiben, wäre das wohl höchstwahrscheinlich «Smooth». Mit fast unverschämter Leichtigkeit und einem Keyboard-Fuhrpark, der sich sehen lassen kann, verfrachtet der Londoner Produzent Henry Wu in seinem neuesten Projekt das Beste aus mehreren Jahrzehnten Jazz und Funk zeitgemäss ins Hier und Jetzt. Das Mastermind hinter Yussef Kamaal und dessen stilprägender 2016er Veröffentlichung «Black Focus» weiss noch immer am besten wie man den rauen Sound Südlondons mit den unterschiedlichsten Facetten des Jazz kreuzt. «The Return» - sein erstes Album seit dem Yussef Kamaal-Split - ist ein funkelnder Hybrid mit Anleihen aus Hip Hop, 70s Fusion und 80s R&B, der sich auf der Bühne als Steilvorlage für eine rasante Liveshow entpuppt.

Als Faraj Suleiman sein erstes Konzert gab war er stolze fünf Jahre alt, das Klavierspiel begann er mit drei. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für eine Zukunft hinter dem Flügel. Ebenda fühlt sich er sich am wohlsten und legt, ob im Studio oder dem Konzertsaal, behutsam Schicht um Schicht seines von arabischer Rhythmik, Tango und Jazz beeinflussten Klangspektrums offen. Der palästinensische Komponist vereint in seiner Musik westliche und östliche Einflüsse, bereitet seine Stücke für die verschiedensten Formationen, vom Solo bis hin zum Orchester, auf und gilt als einer der führenden Pianisten der arabischen Welt. An diesem Abend bring er seine Kompositionen im Trio auf die Bühne.