Ester Rada & Band

The Soul-Voice of Israel20.15 Uhr | Kaserne Basel – Reithalle27 April 2018CHF 65.— | 43.–FESTIVAL 27 AprilTICKETS
TICKETS

Ester Rada (vocal)

Ben Hoze (guitar)

Yonatan Rosen (drums)

Maayan Milo (trombone)

Gal Dahan (saxophone)

Inon Peretz (trumpet)

In ihrer israelischen Heimat kennt man sie bisher vor allem als Schauspielerin, aber ihre eigentliche Liebe gehört der Musik: Ester Rada spielt eine aufregende Mischung aus Soul, Funk und Ethno-Jazz. Im ostafrikanischen Staat Äthiopien werden über 80 verschiedene Sprachen mit mehr als 200 Dialekten gesprochen und eine äthiopische Liebesgeschichte erzählt Ester Rada in einem Song. Ihre Eltern haben ihr nicht nur die Sprache, sondern auch die ganze Kultur von deren Heimatland nahe gebracht. Musikalisch gab's für sie als Kind also «... zunächst nur sehr traditionelle äthiopische und religiöse jüdische Klänge. Erst als ich älter war, hab ich die äthiopische Musik wieder entdeckt und erkannt, dass sie Groove hat und vieles, was ich liebe.» Geboren ist Ester Rada im palästinensischen Westjordanland, 1985, ein Jahr nachdem ihre Eltern aus Äthiopien emigrierten. Aufgewachsen ist sie in einer musikalischen Familie. Der Vater promotet äthiopische Musik in Israel, vom grossen Bruder kriegt sie mit 13 die erste Gitarre, erlernt sie autodidaktisch, schreibt die ersten Songs. Sie spielt und singt in einer Armeeband und auch auf Tournee durch die jüdischen Gemeinden in den USA. Drei Jahre sind seit ihrem ersten Album vergangen. Ob auf grossen Festivals oder in kleinen Clubs, ob bei den olympischen Spielen in Rio oder beim Glastonbury Festival – weltweit wurden ihre Songs begeistert angenommen.

Diese Erfahrungen wurden zur Keimzelle neuer Songs, entstanden in Flugzeugen, Hotels, wo immer es gerade ging. Auf «Different Eyes» entführt uns Rada weit in die Welt des Soul und R&B. War das vorherige Album beeinflusst durch vielfältige musikalische Einflüsse vom Jazz bis zu äthiopischen Rhythmen, beschränkt sich Rada auf «Different Eyes» bewusst auf zwei oder drei massgebliche Klangfarben.

CD-Tipp

«Ester Rada», 2015

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