Daniele di Bonaventura Quartet

Bandoneon & Guitar19.30 Uhr | Gare du Nord04 Mai 2017FESTIVAL 04 MaiKOMBITICKET
Bonaventura
Bonaventura
Band
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Daniele di Bonaventura (bandoneon)

Marcello Peghin (guitar)

Felice Dela Gaudio (bass)

Alfredo Lavignano (percussion)

 

Daniele di Bonaventura stellte sich 2012 erstmals am offbeat Jazzfestival vor, am Bandoneon im Projekt Mistico Mediterraneo an der Seite von Paolo Fresu und dem korsischen Vokalensemble A Filetta. Mit acht Jahren begann er das Studium des Pianos, der Geige und der Komposition. Di Bonaventura ist ein Naturtalent und  verfügt über eine grosse musikalische Kultur, die vom Folk bis zum Tango reicht. Eine Begegnung mit der Musik von Astor Piazzolla brachte ihn zum Bandoneon. Mit seiner Liebe für die Improvisation im Jazz hat er an der Seite vieler Grössen wie Enrico Rava, David Liebman oder Toots Thieleman zahlreiche Erfahrungen gesammelt. 

Unter seinem Namen sind schon gut 30 CDs erschienen. Zu den zahlreichen Projekten des fünfzigjährigen Musikers aus den Marche gehört auch das Quartett Band’Union, mit dem er sich erstmals in Basel vorstellt. Mit diesem Quartett – und als Pianist im Trio mit Yuri Goboulev (Bass) und U.T. Gandhi (Drums) - hat er 2013 das Doppelalbum «Nadir» eingespielt, ein viel beachtetes Meisterwerk, das 2013 auf Paolo Fresus Label Tuk erschienen ist. Die Aufnahmen im Quartett sind die Früchte von acht Jahren gemeinsamer Arbeit, im Fadenkreuz zwischen Ethnomusik und Jazz, zwischen Folklore und Improvisation. Im Vordergrund steht das Bestreben einer Rückkehr zu den eigenen Wurzeln, das schon die erste gemeinsame CD «Canto alla terra» von 2006 beseelte. Dem Quartett gelingt jener typisch italienische Balanceakt zwischen tief greifender Verwurzelung in den mediterranen Traditionen und einer prononcierten Lust am Ausreizen der Grenzen des Jazz. Ruedi Ankli

 

CD-Tipps

Mit Band’Union: «Live», Evart 2016; «Nadir», Tuk 2013; «Canto alla Terra», Dodicilune 2006

Mit Paolo Fresu: «In maggiore», ECM 2015

Mit Paolo Fresu und A Filetta: «Mistico Mediterraneo», ECM 2011