«Cinema Italia»
Luciano Biondini & Rosario Giuliani Quartet

OPENING NIGHTPlays Ennio Morricone & Nino Rota20 Uhr | Volkshaus Basel24 April 2017CHF 75.— | 59.— | 42.—FESTIVAL 24 AprilTICKETS
TICKETS
Luciano Biondini (accordion)
Rosario Giuliani (saxophon) 
Enzo Pietropaoli (bass)
Michele Rabbia (drums, perc., electronics)

Einige der schönsten Filme der Geschichte kommen aus Italien. Und einige der schönsten Filmmelodien stammen von Nino Rota und Ennio Morricone.
Akkordeonist Luciano Biondini und Saxophonist Rosario Giulani haben einige der schönsten Themen in ihr Programm «Cinema Italiana» aufgenommen.

 

Man kennt den italienischen Akkordeonisten Luciano Biondini als Einmannorchester, gesuchten Sideman oder Bandleader. Im Projekt «Cinema Italia» hat er sich mit drei gleichgesinnten Schwergewichten des italienischen Jazz zusammen getan, um sich der gemeinsamen Liebe zur Filmmusik von Ennio Morricone und Nino Rota (Fellini!) zu widmen. Hier sind vier Musiker am Werk, die zwar mit dem nötigen Respekt an die Melodien heran gehen, ihre Fabulier-, pardon: Improvisationslust jedoch nicht verloren haben. Natürlich respektieren sie die unverkennbare italianità der melodischen Vorgaben, aber es ist Jazz pur, was dabei heraus kommt, variantenreich, mit Überraschungen und durchgehend swingend.  

Zudem ist es ein Werk, das durch seine Geschlossenheit überzeugt und immer wieder neue Türen aufstösst. Es ist, als ob man sich neue Filme dazu vorstellen könnte. Rosario Giuliani zeichnet für eine wunderschöne Linienführung der Melodien auf dem Alto- wie auf dem Sopransax, Luciano Biondini verleiht den Klangbildern das nötige sfumato. Die Rhythmussektion ist eine grossartige Garantie, eine Stütze, die in dieser Qualität ihresgleichen sucht: Enzo Pietropaoli zieht weiche, aber solide Bahnen und Michele Rabbia das ganze Register seines perkussiven Potentials, nie im Vordergrund, immer unverzichtbar. Wir hören Filmmelodien von Rota zu Fellinis «La strada», «8 ½» oder «La dolce vita», von Morricone zu Sergio Leones «Spiel mir das Lied vom Tod» oder Giuseppe Tornatores «Nuovo Cinema Paradiso» und den Soundtrack zu einem imaginären «What ist there what is not» aus der Feder von Biondini. Zu diesem Tonkino kann man ruhig die Augen schliessen und in eigenen Bildern schwelgen.

 

Biondini
Biondini
Giuliani
Giuliani
Giuliani
Giuliani
CD-Tipp:

Rosario Giuliani, Luciano Biondini, Enzo Pietropaoli, Michele Rabbia: «Cinema Italia», Jando Music / Via Veneto Jazz 2016