Andreas Schaerers Hildegard lernt fliegen & Lucerne Festival Academy Orch.

«THE BIG WIG» – CD RELEASE CONCERT19 Uhr | Musical Theater Basel06 Mai 2017CHF 85.— | CHF 67.— | CHF 49.— | CHF 30.—CHF 90.— | CHF 68.— | CHF 50.— | CHF 36.—FESTIVAL 06 MaiTICKETSKombiticket
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Hildegard
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Hildegard Lernt Fliegen:

Andreas Schaerer (voice, beatboxing, human trumpet),

Andreas Tschopp (trombone), Christoph Steiner (drums & marimba)

Matthias Wenger (alto & soprano saxophone, flute)

Marco Müller (bass)

Benedikt Reising (baritone saxophone & bass clarinet)

Orchestra of the Lucerne Festival Academy (60 Musiker), conducted by Mariano Chiacchiarini

 

«Es ist doch in der Musik genauso wie in anderen Disziplinen. Überall finden sich Künstler, die sich lange mit etwas beschäftigen und dann anfangen zu abstrahieren. Das gilt für Jazz, Tanz oder Malerei.» Andreas Schaerer, Kopf der Band, bringt es auf den Punkt. Schaerer, 1976 im Wallis geboren, nennt für sein Schaffen folgende Inspirationsquellen: Strawinsky, die E-Musik des 20. Jahrhunderts, Frank Zappa, Tom Waits und Gil Evans. Die raffinierten rhythmischen Kniffe der Band basieren hingegen vor allem auf osteuropäischen Einflüssen. Die Energie des Berner Sextetts ist sehr positiv, in übermütigen wie nuancierten Passagen. Scharfkantige oder atmosphärische Bläsersätze, ausgeklügelte Kontraste und überraschende Assoziationen zeigen die Flexibilität aller Musiker. 

Wer «Hildegard lernt Fliegen» bei einem ihrer packenden, expressiven Konzerte gesehen hat, wird die enorme Bühnenpräsenz kaum mehr vergessen. Nicht von ungefähr tourte die derzeit erfolgreiche Band bereits in Russland, China, USA, England, Österreich und Deutschland. Im Jahre 2014 holten die sechs jungen Musiker ihre erste grosse Auszeichnung. Sie erhielten den BMW-Jazzpreis 2014 in München! Es gibt gleich einige gute Gründe, warum der Berner Andreas Schaerer derzeit einer der interessantesten Gesangskünstler der Musikszene weltweit ist. Was damit beginnt, dass der Preisträger des ECHO Jazz 2015 in der Sparte «Gesang international» (und damit direkter Nachfolger von Gregory Porter) weit mehr ist als nur ein Sänger und auch nur bedingt in die Schublade Jazz passt. Schaerer ist vielmehr ein Stimm-Jongleur, der sein Organ nicht nur in den verschiedensten Lagen und Stilen (vom klassischen Lied- bis zum Crooner- oder Scat-Gesang) erklingen, sondern damit auch alle denkbaren Geräusche erzeugen und allerlei Instrumente bis hin zum Beatbox-Schlagzeug imitieren und auf buchstäblich unglaubliche Weise polyphon übereinander türmen kann. Er ist darüber hinaus ein glänzender Komponist und Improvisator.

 

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