Marius Neset Quartet & Basel Sinfonietta
«Schmelzender Schnee»

In Kooperation mit der Basel SinfoniettaJazz meets Classic19 Uhr | Volkshaus Basel06 Mai 2018CHF 75.— | 53.— | 35.—FESTIVAL 06 MaiTICKETS
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Marius Neset (tenor and soprano saxophones)Ivo Neame (piano) Petter Eldh (bass) Anton Eger (drums)& Basel Sinfonietta conducted by Geoffrey Paterson

 

Kaum ein junger europäischer Jazzmusiker sorgte in den letzten Jahren international für mehr Aufsehen und schier ungläubiges Staunen bei Presse und Publikum, als der 1986 geborene norwegische Saxofonist Marius Neset. Wer seine gefeierten Auftritte auf dem Jazzfest Berlin, der Jazzwoche Burghausen, dem JazzBaltica Festival (im Duo mit Michael Wollny) und zuletzt in der Kölner Philharmonie erlebte, stellte erstaunt fest: «Was Marius Neset am Saxofon macht, ist nichts anderes als der Schritt in eine neue Dimension dieses Instruments» (Süddeutsche Zeitung). Davon sind auch britische Medien überzeugt. Der Telegraph spricht von einem «Wunder». Der Guardian zählt Neset zu den aktuell grössten Entdeckungen des Jazz, mit «der Kraft eines Michael Breckers und der Raffinesse eines Jan Garbarek». Neset liebt die Herausforderung und sucht musikalische Grenzerfahrungen. Mit der Basel Sinfonietta begibt er sich auf die Suche nach dem Punkt, «an dem alles Sinn ergibt».. Für den Hörer ist die Suche nach diesem Punkt ebenso spannend wie lohnenswert. So oft man das Album «Snowmelt» hört, jedes Mal enthüllt und enträtselt sich Neues. Bemerkenswerte 239 Notenblätter umfasst die Orchesterpartitur der Kompositionen auf «Snowmelt». Der Saxofonist Marius Neset liebt die Herausforderung und sucht musikalische Grenzerfahrungen. Das macht ihn zu «einem der aufregendsten Künstler der Jazzwelt», wie der amerikanische Downbeat kürzlich schrieb. Folglich nahm ihn das renommierteste aller Jazzmagazine kürzlich als einzigen in Europa lebenden Musiker in seine «25 for the future» Liste auf. Ohne Zweifel: Gegenwart und Zukunft gehören dem norwegischen Ausnahmetalent, wie sein ambitioniertestes Orchester-Jazz-Projekt, das zwischen 2012 und 2015 entstand, beweist. Und doch sagt die nüchterne Anzahl der Notenblätter wenig über den progressiven Charakter des Albums «Snowmelt» aus, über dieses sorgfältig durchdachte, auf jedes Detail achtende und vor musikalischem Feuer, vor Kontrasten …

CD-Tipp

«Circle of Chimes», ACT 2017

«Snowmelt», ACT 2016 (Echopreisträger 2017)

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